FDP-Mittelfranken startet mit neuer Doppelspitze und klarem Zukunftskurs
Thomas Geilhardt, Olga Reichel, Claudia Teichert, Markus Lüling (v.l.n.r.)
Mit einer neuen Doppelspitze und einem klaren politischen Programm geht die FDP-Mittelfranken in die kommenden Jahre. Auf dem Bezirksparteitag wurden Markus Lüling (bestätigt) und als neue Vorsitzende Olga Reichel an die Spitze des Bezirksverbands gewählt.
Auch der Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen ist im neuen Bezirksvorstand vertreten: Kreisvorsitzende Claudia Teichert wird in den Bezirksvorstand kooptiert, Thomas Geilhardt wurde zum Beisitzer gewählt.
Inhaltlich setzte der Parteitag mit dem einstimmig verabschiedeten Leitantrag „Mittelfranken kann mehr“ ein deutliches Signal. Ziel ist es, Mittelfranken zu einer modernen Chancenregion zu entwickeln. Die FDP setzt dabei auf Innovation statt Stillstand, auf wirtschaftliches Wachstum statt immer neuer Verwaltung und auf mehr Freiräume für Bürger und Unternehmen.
Ein Schwerpunkt liegt auf besseren Bedingungen für Gründer, Mittelstand und Selbstständige. Schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und eine engere Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gründerszene sollen Investitionen und neue Arbeitsplätze ermöglichen. Der Leitantrag macht deutlich, dass wirtschaftliche Dynamik vor allem dort entsteht, wo Menschen Verantwortung übernehmen, investieren und Neues wagen können.
Für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist besonders die stärkere Förderung von Forschung und Technologietransfer im ländlichen Raum von Bedeutung. Mit dem Kunststoffcampus Weißenburg wird im Leitantrag ausdrücklich ein bestehender Standort genannt, an dem Wissenschaft, Ausbildung und Wirtschaft erfolgreich zusammenwirken. Zugleich fordert die FDP gut ausgestattete Schulen, eine moderne duale Berufsausbildung und attraktive Lebensbedingungen für junge Menschen und Familien.
Auch Mobilität, digitale Infrastruktur und kommunale Handlungsfähigkeit bleiben zentrale Themen. Gerade ländliche Regionen brauchen leistungsfähige Verkehrswege, moderne Netze und mehr Entscheidungsspielräume vor Ort. Städte, Gemeinden und Landkreise sollen nicht immer neue Aufgaben übertragen bekommen, ohne zugleich die notwendigen finanziellen Mittel zu erhalten.
Mit Claudia Teichert und Thomas Geilhardt sind die Liberalen im Landkreis unmittelbar in die Arbeit des Bezirksverbands eingebunden. In den nächsten Wochen wird die Programmatik auf Bezirksebene im Kreisverband diskutiert und für den Landkreis konkretisiert.